§ 15 Umsatzsteuergesetz: Vorsteuerabzug

Sonderregelungen für den Vorsteuerabzug:

1. Nach § 15 Abs. 1 a UStG sind nicht abziehbar Vorsteuerbeträge, die auf

a) Aufwendungen, für die das Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 bis 4, 7, Abs. 7 oder des § 12 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes gilt oder

b) Umzugskosten für einen Wohnungswechsel entfallen.

2. Ermitteln Unternehmer ihre abziehbaren Vorsteuern nach den Durchschnittsätzen der § 23 oder 23a UStG, ist insoweit ein weiterer Vorsteuerabzug ausgeschlossen (§ 70 Abs. 1 UStDV, § 23a Abs. 1 UStG).

3. Bewirkt der Unternehmer Reiseleistungen im Sinne des § 25 Abs. 1 UStG, so ist er nicht berechtigt, die ihm in diesen Fällen für die Reisevorleistungen gesondert in Rechnung gestellten Steuerbeträge als Vorsteuern abzuziehen (§ 25 Abs. 4 UStG).

4. Ein Wiederverkäufer, der für die Lieferung beweglicher körperlicher Gegenstände die Differenzbesteuerung des § 25a Abs. 2 UStG anwendet, kann die entrichtete Einfuhrumsatzsteuer sowie die Steuer für die an ihn ausgeführte Lieferung nicht als Vorsteuer abziehen (25a Abs. 5 UStG).

 

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